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Martin ist 1958 geboren und hat schon mehr als 220.000 Seemeilen gemacht. Da liegt es nahe, dass er die meiste Zeit am, im und zuletzt vor allem auf dem Wasser verbracht hat.
„Wenn ich einmal groß bin, werde ich Kapitän und hole Dich mit meinem Schiff ab!“, kündigte er bereits als Kindergartenjunge seiner Freundin Sabine an. Bis zum eigenen Schiff hat es aber noch eine Weile gedauert.

Erste nautische Erfahrungen sammelte Martin auf seinem Surfbrett. Aber das war ihm nicht genug. An der TU Berlin machte er schon bald den Jollen-Schein. Die steile Seemannskarriere ging weiter und ehe sich Martin versah, ließ er die DDR hinter sich und segelte mit der nicht ganz pflegeleichten „Jenny“, einem ehemaligen alten Holz- und Ziegenfrachter, durch das Mittelmeer.

Dann wurde es Zeit, alles Gelernte an andere Segelverrückte weiterzugeben. Das Gewässer wurde kleiner und kälter. Am Starnberger See unterrichtete er als DSV-Segellehrer und war aktiver Teilhaber der Segelschule „JOJO“. Er bildete in dieser Zeit für die Segelscheine BR, BK und C aus und nahm für den DSV die Prüfungen ab. Aus dieser Zeit hat Martin auch noch die DSV-Segellehrerlizenz.

Doch schon bald zog es ihn wieder ganz an das warme Mittelmeer. Sieben Jahre lang betrieb er als Eigentümer die Wassersportstation eines 5-Sterne-Hotels auf Kreta.
Aber an Land wurde Martin schnell unruhig. Daher begann er 2004 mit dem Bau von „blu:kat“. Mit den eigenen Händen und viel eigenem Schweiß baute er den Hochseekatamaran aus Aluminium in Knickspantbauweise. 2009 lief der 19 mal 8 Meter große Katamaran auf Kreta vom Stapel.
Seht euch das Bautagebuch von blu:kat an.

Heute blickt Martin auf Segelerfahrungen in vielen Segelrevieren, wie den griechischen Inseln, Nord- und Ostsee, Karibik und auch den Azoren bei seinen Atlantiküberquerungen zurück und das Mittelmeer kann ihn nicht mehr halten. Mit seinem neuen Hochseekatamaran der „VAVA-U“ (18m x 8,6m) segelt er ab Winter 2016 auf Kurs West um die Welt. Vielleicht willst du ihn ja auf einem Teil der Strecke begleiten?

 

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