Manche Leute werden im Hafen oder einer Bucht, wenn das Schiff nur ein bisschen dümpelt seekrank, andere erst, wenn es „richtig“ zur Sache geht, also bei starkem Seegang. Viele erwischt es nie. Zum Trost für all diejenigen, die schon mal betroffen waren: meist gewöhnt man sich daran, vor allem auf längeren Fahrten ist es nach ein paar Tagen überstanden. Wer nach einem „heftigen“ Tag auf See wieder festen Boden unter den Füßen hat, für den ist es meist schlagartig auch wieder vorbei und der nächste Tag auf See ist dann schon nicht mehr so schlimm. Außerdem gibt es zur Vorbeugung verschiedenste hervorragende Mittel.

 

Mittel gegen Seekrankheit

Die nachfolgende Aufzählung stellt nur eine kleine Liste an möglichen Mitteln dar. Einige haben Nebenwirkungen wie Müdigkeit. Der Zeitpunkt der Einnahme ist auch verschieden, manche müssen vor Reiseantritt genommen werden andere erst, wenn die Seekrankheit einsetzt.

  • Zintona: Kapseln auf Ingwerbasis, die den Magen beruhigen sollen. Nebenwirkungen sind nicht bekannt.
  • Itinerol B6: Kapseln vom Schweizer Pharmahersteller VIFOR, die den Magen beruhigen sollen. Nebenwirkungen sind nicht bekannt.
  • DRAMAMIN: Tabletten erhältlich in der Apotheke, die mir von einem Arzt empfohlen wurden.
  • Ingwer: Die Wurzeln kann man roh kauen oder kleingeschnitten in warmem Wasser wie Tee ziehen lassen und dann in kleinen Mengen trinken. Ein 100%iges Naturprodukt, das bereits die alten Seefahrer nutzten.
  • Reisekrankheits-Pflaster („SCOPODERM TTS“): Die Pflaster enthalten oft Atropin oder ähnliche Wirkstoffe, welche u.a. die Durchblutung des Innenohres fördern und dadurch gegen Seekrankheit wirken.
  • Druckband: Wird am Handgelenk getragen und übt Druck auf einen Akkupressurpunkt aus. Haben viele Yachties und wird auch in Krankenhäusern in Aufwachräumen eingesetzt.
  • Kaugummis gegen Reisekrankheit: Was da genau drin ist, kann ich nicht sagen (soll aber recht gut helfen, auch noch kurz vor dem …. jedenfalls habe ich das schon mal erlebt).